Lahmacun bei Haus des Döners: Türkische Pizza im Sortiment

Haus des Döners Lahmacun gehört fest zum Standardsortiment der Marke – auch wenn viele es eher unter dem Namen „türkische Pizza“ kennen. Doch was steckt eigentlich hinter dem dünnen, würzig belegten Fladenbrot, und wie berechtigt ist der Vergleich mit italienischer Pizza wirklich? Dieser Artikel ordnet Lahmacun fachlich ein, grenzt es von Pide und Dürüm ab und zeigt, was zum Lahmacun bei Haus des Döners bestätigt feststeht.

Inhaltsverzeichnis

Kurz beantwortet: Lahmacun ist ein sehr dünnes Fladenbrot, das vor dem Backen mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen wird. Der Name „türkische Pizza“ ist eine vereinfachende, im deutschen Sprachraum gebräuchliche Bezeichnung – klassisches Lahmacun kommt traditionell ohne Käse aus und hat einen deutlich dünneren Teig als eine italienische Pizza. Bei Haus des Döners gehört Lahmacun/türkische Pizza fest zum markenweiten Standardsortiment.

Was ist Lahmacun eigentlich?

Lahmacun ist ein traditionelles Fladenbrotgericht aus der türkischen beziehungsweise anatolischen Küche. Die Grundlage bildet ein dünner, meist mit Hefe zubereiteter Teig, der vor dem Backen hauchdünn mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln, Tomaten beziehungsweise Paprika sowie Gewürzen bestrichen wird.

Der Name „Lahmacun“ leitet sich aus dem arabischen Ausdruck „lahm bi-adschin“ ab, was so viel wie „Fleisch mit Teig“ bedeutet. Im Türkischen und im Armenischen existieren dazu jeweils eigene, verwandte Begriffe.

Traditionell wird Lahmacun sehr heiß und mit kurzer Backzeit zubereitet, sodass der Teig knusprig, aber dünn bleibt. Genau diese Kombination aus dünnem Teig und würzigem Belag prägt bis heute das typische Bild von Lahmacun.

Warum wird Lahmacun „türkische Pizza“ genannt?

Der Begriff „türkische Pizza“ hat sich im deutschen Sprachraum als schnelle, verständliche Umschreibung etabliert – rein optisch erinnert die runde Form tatsächlich an eine Pizza. Inhaltlich unterscheiden sich beide Gerichte jedoch deutlich voneinander.

Klassisches Lahmacun kommt ohne Käse und ohne klassische Tomatensauce aus, der Teig ist außerdem spürbar dünner als bei einer italienischen Pizza. Statt in Stücke geschnitten zu werden, wird Lahmacun traditionell mit dem Belag nach innen zusammengerollt und aus der Hand gegessen.

Woher Lahmacun ursprünglich stammt, ist zudem nicht abschließend geklärt: Neben der Türkei werden unter anderem Armenien sowie weitere Länder der Levante als möglicher Ursprung genannt. Die Bezeichnung als „türkische“ oder „armenische Pizza“ sorgte in der Vergangenheit auch öffentlich immer wieder für Diskussionen. Für diesen Artikel gilt daher: Der Name „türkische Pizza“ wird als geläufige, aber vereinfachende Umschreibung verstanden – ohne Anspruch auf eine abschließende historische Einordnung.

Lahmacun, Pide und Dürüm im Vergleich

Auf den ersten Blick werden Lahmacun, Pide und Dürüm gelegentlich verwechselt. Ein genauerer Blick zeigt aber deutliche Unterschiede in Teig, Zubereitung und Verzehrform.

Gericht Teig Zubereitung Verzehr
Lahmacun sehr dünn roher Belag wird mitgebacken gerollt, aus der Hand
Pide dicker, luftiger meist bootsförmig, mit Belag mit Besteck, als Hauptgericht
Dürüm Wrap-Fladenbrot bereits gegartes Fleisch wird eingerollt gerollt, aus der Hand

Der zentrale Unterschied zwischen Lahmacun und Dürüm liegt also nicht nur in der Form, sondern vor allem in der Zubereitung: Bei Dürüm wird bereits gegartes Fleisch in ein Fladenbrot gerollt, bei Lahmacun wird der rohe Belag gemeinsam mit dem Teig gebacken.

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So wird Lahmacun traditionell gegessen

Lahmacun wird traditionell heiß direkt aus dem Ofen serviert und noch am Tisch mit frischer Petersilie, Zwiebeln und einem Spritzer Zitrone verfeinert. Anschließend wird es zusammengerollt und aus der Hand gegessen.

Die Zugabe von gemischtem Salat gilt in der Türkei eher als unüblich und wird von mehreren Quellen als spätere, vor allem europäische Anpassung beschrieben. In Deutschland ist Lahmacun mit Salat dagegen eine verbreitete Variante.

Rund um Lahmacun gibt es außerdem regionale Traditionen: Foodblogs berichten beispielsweise von einer bekannten Rivalität zwischen den türkischen Städten Gaziantep und Şanlıurfa um die „authentischere“ Zubereitung – eine unterhaltsame Randnotiz, die sich allerdings nicht auf eine wissenschaftliche Quelle stützt.

Lahmacun bei Haus des Döners

Lahmacun/türkische Pizza gehört fest zum markenweiten Standardsortiment von Haus des Döners. Wie beim gesamten Sortiment gilt auch hier: Haus des Döners ist halal-zertifiziert, die Zertifizierung gilt für alle Filialen der Marke.

Für Brot- und Fladenprodukte liegt zusätzlich ein dokumentiertes Lieferantenzertifikat vor:

Wichtig zur Einordnung: Der Zertifikatsinhaber Gorka HBP B.V. ist ein eigenständiges Unternehmen und nicht mit Haus des Döners identisch. Ob die im Zertifikat gelisteten Produkte exakt dem bei Haus des Döners servierten Lahmacun entsprechen, ist aktuell nicht abschließend dokumentiert.

Ob und wann du Lahmacun in deiner Filiale bestellen kannst, hängt vom jeweiligen Standort ab. An ausgewählten Standorten ist außerdem eine Onlinebestellung möglich – die verfügbaren Bestellmöglichkeiten findest du auf der jeweiligen Standortseite. Du findest deine nächste Filiale ganz einfach über unsere Standortsuche.

Häufige Fragen zu Lahmacun bei Haus des Döners

Was ist Lahmacun genau?

Lahmacun ist ein sehr dünnes Fladenbrot, das vor dem Backen mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen und danach heiß und knusprig gebacken wird.

Warum wird Lahmacun als „türkische Pizza“ bezeichnet?

Weil die runde Form optisch an eine Pizza erinnert. Klassisches Lahmacun kommt aber ohne Käse aus, hat einen deutlich dünneren Teig und wird traditionell gerollt statt in Stücken gegessen.

Ist Lahmacun dasselbe wie Dürüm?

Nein. Bei Dürüm wird bereits gegartes Fleisch in ein Fladenbrot gerollt, bei Lahmacun wird der rohe Belag gemeinsam mit dem dünnen Teig gebacken.

Aus welchen Zutaten besteht das Lahmacun bei Haus des Döners?

Klassisches Lahmacun wird traditionell mit einer würzigen Hackfleischmischung zubereitet. Die genaue Rezeptur des Lahmacun bei Haus des Döners ist intern nicht im Detail dokumentiert.

Ist das Lahmacun bei Haus des Döners halal-zertifiziert?

Haus des Döners ist halal-zertifiziert, die Zertifizierung gilt für alle Filialen der Marke. Für Brot- und Fladenprodukte liegt zusätzlich ein dokumentiertes Zertifikat des Herstellers Gorka HBP B.V. vor (Zertifikatsnummer HCC05007012-GOR2026).

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Julius M.
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“Ich war heute zum ersten Mal da und bin absolut begeistert! Der Döner war unglaublich lecker - saftiges Fleisch, frische Zutaten und eine perfekte Balance von Gewürzen. ”
Elias C.
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“Sehr leckeres Essen, eine angenehme Atmosphäre, immer sauber und hygienisch. Außerdem ein sehr nettes Team, immer freundlich, gründlich und entgegenkommend. Mein persönlicher Favorit in Düsseldorf. 👍🏽 ”
Shila K.
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Alexander D.
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